AGB

 

Allgemeinen Geschäftsbedingungen Beratung 

und Coaching

 

1. Allgemeines

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr den von Steffi Henig (im folgenden auch "Coach" genannt) mit ihren Kunden (im folgenden als "Klienten" bezeichnet). Die AGB werden vom Klienten automatisch durch die Auftragserteilung anerkannt. Sie gelten für die Dauer der Geschäftsbeziehungen als angenommen. Entgegenstehende oder von diesen Bedingungen abweichende Bedingungen des Auftragsgeber erkennt der Coach nicht an. Auch wenn der Coach in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen Verträge vorbehaltlos schließt, gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom Coach. Weitere Vereinbarungen sind für den Coach nur verbindlich, wenn diese schriftlich bestätigt werden.

 

2. Auftragserteilung

Der Klient kann dem Coach Aufträge in allen ihm genehmen Formen erteilen, also auch in elektronischer Form. Ebenso nimmt der Coach formlose Aufträge entgegen. Sollten daraus Unregelmäßigkeiten erwachsen, etwa eine Nicht- oder Fehlübermittlung von Daten, kann der Coach dafür nicht haften. Insbesondere gilt dies für die Einsendung von Arbeitszeugnissen, Bewerbungsunterlagen und sonstigen Dokumenten, die geprüft werden sollen. Der Coach übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit oder den Wahrheitsgehalt der ihm vom Klienten übermittelten personenbezogenen Daten. Der Versand bzw. die elektronische Übertragung jeglicher Daten efolgt auf Gefahr des Klienten. Aufträge gelten erst durch schriftliche Auftragsbestätigung durch den Coach als angenommen, sofern der Coach nicht – etwa durch Tätigwerden aufgrund des Auftrags – zu erkennen gibt, das der Auftrag angenommen ist.

 

3.Lieferfristen von Texterstellungen und Überprüfungen von 

Dokumenten

Lieferfristen können nur Richtzeiten bzw. voraussichtliche Termine sein, die nach bestem Wissen und Gewissen angegeben werden.

 

4. Mängel

Wenn der Klient nicht innerhalb von 3 Arbeitstagen nach Abwicklung des Auftrags etwaige objektiv vorhandene, schwerwiegende Mängel dem Coach persönlich meldet, so gilt der Auftrag als endgültig abgewickelt. Bei jeder Mängelrüge muss dem Coach die Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt werden. Sollte eine Nachbesserung nachweislich erfolglos bleiben, so hat der Klient das Recht auf Minderung oder Wandlung. In jedem Fall ist die Haftung auf die Höhe des betreffenden Auftrags begrenzt. Haftungen, die die Verletzung eines Urheberrechts oder die Ansprüche Dritter als Grundlage hätten, übernimmt der Coach nicht.

 

5. Lieferverzug, Unmöglichkeit, Rücktritt

Wenn die Lieferfrist unangemessen lange überschritten worden ist - hier gilt die individuell vereinbarte Lieferfrist als Richtwert - und der Coach eine vom Klienten schriftlich mitgeteilte, angemessen Nachfrist nicht einhalten konnte, ist der Klient zum Rücktritt aus dem Vertrag berechtigt.

 

6. Honorare, Zahlungsbedingungen, Verzug

Alle vereinbarten Honorare verstehen sich in Euro. Für Coaching-Leistungen, schriftliche Analysen, Arbeitszeugnis-Check, Bewerbungsunterlagen-Check werden die in der Auftragsbestätigung vereinbarten Honorare berechnet. Nebenkosten wie Telefongebühren, Reise- und Übernachtungskosten werden dem Klienten gesondert in Rechnung gestellt. Solange keine Kostenzusage von anderer Seite vorliegt, gilt der Klient als Schuldner des Honorars. Die Vergütung der Leistungen des Coach erfolgt, sofern nicht anders angegeben, sofort nach Erhalt der Rechnung (Datum des Poststempels oder des E-Mail-Versands), also ohne Abzug. Eine Lieferung gilt dann als abgeliefert, wenn ein erster Entwurf eines Dokuments versendet, oder eine Beratungs- bzw. Coaching-Sitzung abgehalten wurde. Unmittelbar danach ist der Coach berechtigt, die Rechnung mit dementsprechenden Zahlungsziel auszustellen. Unter bestimmten Umständen sind individuelle Zahlungsmodalitäten möglich. Diese bedürfen der vorherigen Vereinbarung. Der Klient ist dazu angehalten, den Fortgang eines Projekts zu unterstützen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein erster Textentwurf seitens des Coach be- oder erarbeitet und ausgeliefert wurde. Wenn der Klient seinerseits die zu erbringende Leistung - beispielsweise Ergänzungen - nicht innerhalb von 7 Tagen beibringt, kann die volle, zuvor vereinbarte Summe, immer jedoch das bis dahin angefallene Honorar in Rechnung gestellt werden. Gerät der Kunde mit den Zahlungen in Verzug, so kann der Coach Verzugszinsen gemäß §288 BGB verlangen.

 

7. Geheimnisschutz, Diskretion

Sämtliche, dem Coach vorliegenden oder bekannten Informationen, die den Auftrag selbst oder den Klienten betreffen, werden vertraulich behandelt. Niemand kann jedoch nicht ausschließen, dass sich, insbesondere bei elektronischer Datenübertragung, unbefugte Dritte unrechtmäßigen Zugang zu diesen Daten verschaffen. Daten werden dann an Dritte, beispielsweise Headhunter weitergereicht, wenn der Klient ausdrücklich diesen Wunsch geäußert und sein Einverständnis gegeben hat.

 

 

8. Absagen oder Nichtwahrnehmung von persönlichen Terminen, Stornierung von Seminaren oder Workshops

Vereinbarte Termine sind grundsätzlich verbindlich. Dies gilt auch für das kostenlose Vorgespräch. Zeit und Ort der Beratung werden einvernehmlich vereinbart. Der Klient verpflichtet sich zu allen Sitzungen pünktlich zu erscheinen.

Bei Nichtwahrnehmung von Terminen, insbesondere in Form von persönlichen Treffen seitens des Klienten, beispielsweise durch Koordinationsmängel oder Vergesslichkeit seitens des Klienten, behält sich der Coach vor, bis zu 100% des vereinbarten Honorars zu fakturieren, wenn die Absage am Tag des Termins erfolgt oder der Klient nicht erscheint. Bei Absagen ab 2 Tage vor dem Termin werden bis zu 50% des Honorars fällig. Ausgenommen hiervon sind Nichtwahrnehmungen von Terminen aufgrund höherer Gewalt. Bei Stornierungen von Seminaren oder Workshops seitens des Klienten ab 2 Tage vor der Veranstaltung ist das volle Honorar fällig.

 

9. Höhere Gewalt oder sonstige Leistungshindernisse

Der Coach ist berechtigt, die vereinbarten Beratungstermine bei höherer Gewalt zu verschieben. Hierunter fallen auch Leistungshindernisse, die aufgrund von Krankheit, Unfall oder Ähnlichem entstanden sind. In diesem Fall wird der Coach den Klienten schnellstmöglich verständigen und einen Ersatztermin anbieten. Es besteht kein Anspruch auf Übernahme der Anfahrts- und sonstigen Kosten.

 

10. Copyright

Alle an den Klienten ausgehändigten Unterlagen sind, soweit nichts anderes vereinbart ist, in der vereinbarten Vergütung enthalten. Die Unterlagen sind zum persönlichen Gebrauch des Klienten bestimmt. Das Urheberrecht an den Coaching-Konzepten und Unterlagen gehört allein dem Coach. Dem Klienten ist es nicht gestattet, die Unterlagen ohne schriftliche Zustimmung des Coach ganz oder auszugsweise zu reproduzieren und/oder Dritten zugänglich zu machen. Eine Veröffentlichung, auch auszugsweise, ist untersagt. 

 

11. Versicherungsschutz

Jeder Klient trägt die volle Verantwortung für sich und seine Handlungen innerhalb und außerhalb der Coaching-Sitzungen und kommt für eventuell verursachte Schäden selbst auf. Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Das Coaching ist keine Psychotherapie und kann diese nicht ersetzen. Veranstalter von Team-Coachings, Seminaren, Workshops usw. ist immer der Klient. Die Teilnehmer haben daher Versicherungsschutz über den Klienten, weil es sich um eine dienstlliche Veranstaltung handelt.

 

12. Haftung

Die Informationen und Ratschläge in Coaching-Sitzungen sowie allen Dokumentationen sind durch den Coach sorgfältig erwogen und geprüft. Bei der Tätigkeit des Coach handelt es sich um eine Dienstleistung, ein Erfolg ist daher nicht geschuldet. Eine Haftung wird ausgeschlossen. Der Coach übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch höhere Gewalt (z.B. Naturereignisse oder Verkehrsstörungen), Netzwerk- und Serverfehler, Leitungs- und Übertragungsstörungen, Viren oder Störung des Postweges entstanden sind. Für die endgültige Überprüfung sämtlicher übertragener bzw. versandter Daten ist der Absender verantwortlich. Der Versand bzw. die elektronische Übertragung jeglicher Daten erfolgt auf Gefahr des Klienten.

 

13. Vertraulichkeit

Der Coach verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des Klienten und dessen Mitarbeitern, auch nach der Beendigung des Vertrages Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren. Darüber hinaus verpflichtet sich der Coach, die zum Zwecke der Beratertätigkeit überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen.

 

14. Mitwirkungspflicht des Klienten

Das Coaching erfolgt auf der Grundlage der zwischen den Parteien geführten vorbereitenden Gespräche. Es beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Coach macht darauf aufmerksam, dass Coaching ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess ist, und gewünschte Erfolge nicht garantiert werden können. Der Coach steht dem Klienten als Prozessbegleiter und Unterstützer bei Entscheidungen und Veränderungen zur Seite. Die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Klienten geleistet. Der Klient sollte daher bereit und offen sein, sich mit sich selbst und seiner Situation auseinanderzusetzen.

 

15. Schlussbestimmung

Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Klienten einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der Unwirksamen möglichst nahe kommt.

 

16. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort ist Würzburg. Gerichtsstand ist das zuständige Amtsgericht Würzburg. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 

 

17. Wirksamkeit

Sollte mindestens eine Bestimmung der AGB unwirksam sein oder werden, so gilt dies nicht automatisch für sämtliche anderen Bestimmungen der AGB.